Baumwolle – Material für den unmittelbaren Kontakt mit der Haut

Added on: 9.9.2016
Bombaž je naravno celulozno vlakno, ki sodi med najstarejša vlakna, ki jih je človek uporabljal.

Baumwolle ist eine natürliche Zellulosefaser, die zu den ältesten vom Menschen verwendeten Fasern gehört.

Die Haut ist ein Sinnesorgan, das der Kommunikation und dem Schutz dient. Die Haut funktioniert wie ein Schutzschild gegen negative Umwelteinflüsse. Sie regelt die Temperatur und die Feuchtigkeit des Körpers und dient der Abwehr von Mikroorganismen. Textilien und die Haut stehen in einer dynamischen gegenseitigen Beziehung. Zur Aufrechterhaltung eines gesunden Immunsystems der Haut, sollten alle Materialien, die im direkten Kontakt zur Haut stehen, sorgfältig ausgewählt werden.

Baumwolle ist eine natürliche Zellulosefaser, die zu den ältesten vom Menschen verwendeten Fasern gehört.  Sie ist die wichtigste natürliche Textilfaser, denn sie deckt ungefähr die Hälfte des Bedarfes an Fasern weltweit ab.  Die Fasern werden aus den Samenhaaren der Pflanzen der Gattung Baumwolle (Gossypium) gewonnen. Die Fasern wachsen aus der Oberhaut der Samen und dienen zu deren Schutz. Wenn die Frucht reif ist, platzt sie und man kann die Samen mit den Fasern sehen. Eine einzelne Frucht enthält drei bis zehn Samen, die von zehn bis fünfzehntausend Fasern umgegeben sind.

Baumwolle besteht zum größten Teil aus Zellulose (bis 96 %), enthält aber auch einige sonstige Bestandteile, wie zum Beispiel Wachs, Pektin und Proteine. Das Wachs schützt die Fasern vor Austrocknung oder vor überschüssiger Feuchtigkeit, es handelt sich also um hydrophobe (wasserabweisende) Fasern. Die Baumwollfasern werden erst nach der chemischen Verarbeitung, d. h. dem Abkochen im alkalischen Bad oder mit Enzymen zu hydrophilen („wasserliebenden“) Fasern. Da aber beim Abkochen die Naturpigmente und Samenbeimengungen nicht entfernt werden können, sollten die Baumwollefasern auch gebleicht werden. Das klassische Bleichen erfolgt mit Wasserstoffperoxid in einem stark alkalischen Bad. Zum Bleichen können auch Oxidationsmittel auf Chlorbasis verwendet werden. Mit solchen Oxidationsmitteln gebleichte Hygieneprodukte aus Baumwolle setzen chemische Verbindungen frei, die übermäßiges Wachstum im Bauch und in reproduktiven Organen verursachen können und die Funktionen des Immunsystems und der Hormone stören.

Die gebleichten Fasern können auch mercerisiert werden. Das bedeutet, dass sie mit hochkonzentrierter Natronlauge bearbeitet werden. Dabei quellen die Fasern auf. Auf diese Weise werden Hydrophilie, Härte und Glanz erhöht.

Nach der chemischen Bearbeitung fühlen sich die Baumwollfasern angenehm an und sind hydrophil, weich, luftdurchlässig und hypoallergen. Wenn man die Baumwollfasern unter dem Mikroskop betrachtet, kann man die typische Form, die an ein gebogenes Band erinnert, erkennen. Die Mitte der Faser ist flach, die Ränder jedoch verdickt. Deswegen hat der Querschnitt der Faser die Form einer Niere. Bei der mercerisierten Baumwolle verschwinden die Bögen und der Querschnitt wird runder. In der Mitte der Faser befindet sich das Lumen, ein Hohlraum, in dem sich in der Wachstumsphase das Protoplasma befindet, das trocken wird, wenn die Faser reif ist.

Die Baumwollefasern quellen bei Feuchtigkeit auf und schrumpfen bei Trockenheit. Bei Feuchtigkeit erhöhen sich Festigkeit und Dehnung. Baumwolle ist nicht gegen konzentrierte Säuren beständig, aber gegen Alkalien und einige organische Lösungs- und Oxidationsmittel. Die Fasern sind brennbar, nach dem Verbrennen entsteht Asche und der Geruch erinnert an verbranntes Papier.

Bei empfindlicher Haut und vaginaler Mikroflora empfiehlt sich der Gebrauch von Intimprodukten aus 100 % Baumwolle anstatt aus synthetischen Materialien. Auf die richtige Weise chemisch bearbeitete Baumwollfasern bieten Komfort, sind saugfähig, atmungsaktiv und reduzieren oder steigern die Konzentration von vaginalen Bakterien nicht, vermindern aber Entzündungen und Allergien.

Doz. Dr. Marija Gorjanc

Universität in Laibach, Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät

 

*Literatur:

Biofunctional Textiles and the Skin (Ed.) U.-C. Hipler, P. Elsner, 215 str. Basel [etc.] : Karger, 2006.

Cotton: Science and Technology (Ed.) S. Gordon, Y-L. Hsieh. 548 str. CRC Press ; Cambridge : Woodhead, 2007.

Forte-Tavčer P., Zabret A. Nove, okolju prijazne možnosti izkuhavanja in beljenja bombaža za sanitetne izdelke. Tekstilec, 2005, vol. 48, št. 4-6, str. 93-97.

Gorjanc, M., Kovač, J., Gorenšek, M. Rentgenska fotoelektronska spektroskopija za določanje kemijskih sprememb na površini bombaža po obdelavi s korona in nizkotlačno plazmo. Tekstilec, 2010, vol. 53, št. 7/9, str. 194-204.

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