Alles, was du über deine Periode wissen musst

Added on: 27.5.2016

DIE ERSTE MONATSBLUTUNG

Die erste Monatsblutung ist ein Ereignis, das für immer in Erinnerung bleibt. Sie löst eine Welle von Gefühlen aus, die abhängig von psychosozialen und kulturellen Faktoren sind.

Die wichtigsten Faktoren, die die erste Monatsblutung beeinflussen, sind Ernährung, Körpergewicht, Körperfettanteil und genetische Faktoren.

Im Durchschnitt sind Mädchen bei der ersten Monatsblutung zwölfeinhalb Jahre alt, aber bei manchen Mädchen setzt die Menstruation (Menarche) bereits mit neun oder zehn Jahren ein.

Voraussetzung ist ein minimales Körpergewicht von 45 Kilo bzw. von 16 bis 23,4 Prozent des Körperfettanteiles.

Im Westen haben Frauen im Laufe ihres Lebens ungefähr 400 Menstruationszyklen.

Das deutlichste Anzeichen eines normalen Zyklus ist eine regelmäßige Monatsblutung.

Der Menstruationszyklus beginnt mit dem ersten Tag der Monatsblutung. Im Allgemeinen heißt es, dass das normale Menstruationszyklus 28 Tage dauert, das trifft aber nur auf 15 Prozent aller Frauen zu. Ein Zyklus, der zwischen 21 und 35 Tage dauert, gilt als normal. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Zyklus in der Pubertät und fünf Jahre vor der Menopause ein bisschen länger ist.

Der Menstruationszyklus wird von Hormonen ausgelöst, die während des Zyklus durch

  • den Hypothalamus (Zwischengehirn),
  • die Hirnanhangdrüse und
  • die Eierstöcke

freigesetzt werden.

ZYKLUSSTÖRUNGEN

Zyklusstörungen sind einer der häufigsten Gründe für einen Frauenarztbesuch.

Das Ausbleiben der Menstruation wird als Amenorrhö bezeichnet. Amenorrhö ist der normale physiologische Zustand vor der Pubertät, während der Schwangerschaft, wenn die Frau stillt und in der Menopause. Es gibt primäre und sekundäre Amenorrhö.

Die primäre Amenorrhö tritt bei jungen Frauen auf, deren Menstruation komplett aussetzt. Die Ursachen können zu geringes Körpergewicht, intensive sportliche Betätigung oder intensives Tanzen, aber auch Krankheiten wie Essstörungen sein.

Die sekundäre Amenorrhö tritt bei Frauen auf, die zwar eine Monatsblutung haben, die aber für mehr als drei Menstruationszyklen ausbleibt.

Das Ausbleiben der Monatsblutung kann auch durch Verhütungsmittel verursacht werden.

Wenn bei Ihnen die Monatsblutung ausbleibt, raten wir Ihnen, Ihren Frauenarzt aufzusuchen.

Schmerzen während der Monatsblutung

Schmerzen während der Monatsblutung sind die häufigste Störung des Menstruationszyklus, die bei allen Frauen von Zeit zu Zeit auftreten. Die Schmerzen sind an den ersten Tagen des Zyklus in Form von Krämpfen im Unterleib und manchmal auch im unteren Teil des Rückens zu spüren. Schmerzen während der Periode treten am häufigsten bei Mädchen im Alter von 15 bis 25 Jahren auf. Manchmal verschwindet das Auftreten von Menstruationsschmerzen nach der Geburt und wenn die Frau älter wird.

Menstruationsschmerzen können auch psychologischer Natur sein. Einige Mädchen lernen von  Erwachsenen, dass die Monatsblutung schmerzhaft ist und man deswegen an diesen Tagen lieber zu Hause bleibt und keinen Sport treiben sollte. So verbinden die Mädchen Menstruation unbewusst mit Schmerzen.

Bei erwachsenen Frauen können Menstruationsschmerzen auch eine Folge von Krankheiten oder Abnormitäten der Gebärmutter sein.

Wenn Sie unter Menstruationsschmerzen leiden, raten wir Ihnen, Ihren Frauenarzt aufzusuchen.

Unregelmäßiger Zyklus

Der Zyklus von Frauen, deren Monatsblutung nur alle 35 bis 62 Tage oder nur selten auftritt, wird als unregelmäßig bezeichnet. Die Ursachen können sehr verschieden sein, von hormonellen Veränderungen bis hin zu Stress, Reisen oder Gewichtsabnahme. Ein unregelmäßiger Zyklus tritt häufig bei jungen Frauen, Sportlerinnen oder Frauen vor der Menopause auf. Meistens ist keine spezielle ärztliche Behandlung erforderlich.

Wenn Sie einen unregelmäßigen Zyklus haben, raten wir Ihnen, Ihren Arzt oder Frauenarzt aufzusuchen.

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